Steuerberatung

25 Jahre Vierhaus
Herr Vierhaus, was hat Sie überhaupt dazu bewegt, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Tatsächlich wollte ich mir meinen eigenen Wunscharbeitsplatz mit einem kleinen Team kreieren. Hierbei war mir wichtig, ein harmonisches Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gut entfalten können. Auch wenn man zuvor in leitender Funktion bzw. als Partner einer Kanzlei viel mitbestimmen konnte, ist es etwas anderes, ein eigenes Unternehmen zu führen.
Brauchte es nicht großen Mut, sich selbstständig zu machen?
Komischerweise nein. Mit über 50 Jahren – also nicht gerade das typische Alter für eine Unternehmensgründung – wollte ich einen Neustart wagen. Durch mein Alter brachte ich viel Erfahrung und Know-how im Steuerwesen mit. Insbesondere meine 12jährige Tätigkeit beim Finanzamt hat mir weitergeholfen. Es ist in der Steuerberatung hilfreich, wenn man weiß, wie die Finanzverwaltung die Vorgänge betrachtet.
Mit der Gründung der Kanzlei hatten Sie von Anfang an große Mandate. Was war Ihr Geheimnis, gleich so erfolgreich durchzustarten?
Das gute Netzwerken und langjährige Freundschaften sind wohl die Basis meines Erfolgs. Einen für mich sehr wichtigen Freund kenne ich seit meiner Zeit in Gladbeck, wo ich meine Bäckerlehre absolvierte. Dieser Freund hat mich in der gesamten Zeit – also bis jetzt – unterstützt.
Was sind Ihre Highlights, wenn Sie auf 25 Jahre Vierhaus zurückblicken?
Es gibt Mandanten, die wir seit 25 Jahren – sprich von Anbeginn der Kanzlei – betreuen. Ein größeres Dankeschön kann es nicht geben, wenn Mandanten so lange auf unsere Expertise zurückgreifen und uns vertrauen.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft, Herr Vierhaus?
Ich wünsche mir und allen anderen vor allem Gesundheit. Sind wir nicht gesund, haben wir auch nichts von Erfolg und Karriere. Dies ist übrigens auch ein Grund, warum Gesundheitsmanagement bei Vierhaus einen hohen Stellenwert hat.
Mein Lieblings-Fußballverein hat endlich wieder den Einzug in die Bundesliga geschafft. Möge dies noch lange so bleiben.
Weiter wünsche ich mir, dass uns die Veränderungen durch KI im positiven Sinne begleiten.
Das Interview führte Wilma Mitzlaff